Der Call to Action – verschenken Sie keine Gelegenheit zur Kundengewinnung!

Der Call to was? Der Call to Action (CTA) ist die Handlungsaufforderung an den Kunden. Sie sagt ihm, was er auf Ihrer Website, am Ende eines Mailings oder einer E-Mail tun soll: ein kostenloses Angebot nutzen, etwas kaufen, weiterlesen, anrufen oder andere Aktionen.

Immer wieder begegnen mir in Newslettern, auf Webseiten und in den sozialen Medien vielversprechende Beiträge, die stark beginnen, doch schwach im Abgang sind.

Themen werden angesprochen, die den Leser umtreiben. Es werden Wege und Lösungen angerissen … und alles endet mit einer Frage oder einem halbherzigen Schlusssatz, der den Leser dann einfach stehen lässt.

Die Autoren setzen keine Handlungsaufforderung ein und verschenken so die wunderbare Gelegenheit der geschmeidigen Kundengewinnung oder Kundenpflege. 

Vergessen wir nicht: Jede Website, jeder Post ist zum einen ein Stück Unterhaltung für den Leser. Zum anderen will er für den nächsten Schritt an die Hand genommen werden. Vielfach habe ich jedoch den Eindruck, dass sich die Autoren an ihren eigenen Gedanken berauschen, sich selbst durch ihre Worte verführen und den Interessenten vergessen.

Doch: Wer für sein Marketing textet, braucht klare Worte für die Zielgruppe

Ich würde nicht darüber berichten, wenn mir das nicht auch schon passiert wäre.

Als ich anfing zu schreiben, war ich über so manches Wortspiel, eine vermeintlich intelligente Redewendung oder eine äußerst schlau empfundene Weisheit verzückt. ‚Da muss erst mal einer drauf kommen‘, dachte ich mir.

Dass meine schriftlichen Hinterlassenschaften eher ein Rätsel für den Leser waren, dessen Probleme oder Anliegen ich komplett übersah, hatte ich nicht gesehen. Wo waren meine Empathie und der Blick fürs Wesentliche geblieben? Ich vergaß manchmal komplett, den Leser mitzunehmen. Wo war er jetzt? Der stand noch sprichwörtlich im Wald.

Alles eine Frage des Trainings

Doch diesen Gedankenmuskel - das Kundeninteresse - kann man aufbauen und trainieren. Irgendwann arbeitet er dann automatisch. Es erfordert zunächst viel Achtsamkeit. Besonders, wenn man in die eigene Gedankenwelt vertieft und in seine Worte verliebt ist.

Ihr Training können Sie mit einem sogenannten Kunden-Avatar unterstützen. Das ist ein Bild Ihres Wunschkunden, das Sie sich an die Wand pinnen und immer wieder ansehen, besonders beim Texten. Es wird Sie immer wieder in die Kundenrealität zurückholen und daran erinnern, was dieser Mensch will - und nicht Sie. Decken Sie unterschiedliche Zielgruppen ab, sollten Sie auch entsprechende Zielkunden-Bilder nutzen.

Natürlich gehört noch einiges mehr dazu, den Wunschkunden zu bestimmen. Am Ende des Beitrags erfahren Sie, wie ich Sie dabei unterstützen kann.

Keine Webseite, kein Mailing ohne CTA! Warum?

Mit jedem Post, jeder Webseite oder jedem Brief entwickeln Sie unterschwellig einen Dialog mit Ihrem Kunden. Indem Sie ihm die Vorteile des Produktes oder der Dienstleistung vorstellen und seinen persönlichen Nutzen hervorheben, sprechen Sie mit ihm, während er innerlich zustimmen sollte.

Schließlich kommt er im Idealfall bis ans Ende der Seite/des Schreibens oder an einen Punkt, an dem er sich fragt: Alles schön und gut. Und was jetzt?

Das ist IHRE Chance, ihn aktiv zu führen. Sie sagen ihm ganz genau, was er tun soll – natürlich ohne ihn zu bevormunden und in seiner (Zielgruppen-)Sprache.

Wie könnte die Handlungsaufforderung aussehen?

Der Call to Action drückt sehr verkürzt einen konkreten Gedanken und Nutzen für den Kunden aus.

Eine platte Aufforderung, wie Download, Kaufen oder Buchen wird kaum die gewünschte Wirkung erzielen. Sie müssen schon präzise sagen, was zu tun ist. Mit kundenfreundlichen Worten.

Sie können sich die Handlungsaufforderung wie einen weitergeführten inneren Monolog des Interessenten vorstellen:

  • Ja, ich möchte das E-Book kostenfrei herunterladen
  • Ich will die Bohrmaschine jetzt kaufen und 20 Prozent sparen
  • Den Urlaub will ich unbedingt zu diesen einmalig günstigen Konditionen buchent

Meine Tipps für Sie:

  • Lassen sie das Werk ein paar Stunden liegen, machen Sie etwas völlig anderes. Dann schauen Sie es noch einmal an. Was erwarten Sie selbst von Ihrem Text? Können Sie Ihren eigenen Gedanken noch folgen?
  • Keine Rätsel: Bleiben Sie in Ihren Aussagen klar und verständlich.
  • Lassen Sie den Leser nicht mit Ihren Fragen zurück. Er hat selbst zu viele eigene.
  • Sagen Sie Ihrem Kunden oder Leser, was er tun soll. Zum Beispiel kann er sich zu einem persönlichen Gespräch oder einem Webinar anmelden, ein Angebot anfordern, sich einen Gutschein sichern der ähnliches.

Und jetzt möchte ich Sie motivieren, etwas zu tun:

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Beitragsbild: © Robin Higgins auf Pixabay